Weniger ist mehr: Der Trend der Slow Fashion

In der heutigen Zeit, die scheinbar niemals still steht, sehnen sich die Menschen immer mehr nach Entschleunigung. Egal ob slow food, slow family oder slow fashion – der Trend, die Dinge bewusster wahrzunehmen, zieht sich mittlerweile durch die verschiedensten Bereiche. Besonders in der Mode wird der bedachte Konsum immer bedeutsamer. Doch heißt das, Frau darf nur noch grüne Mode tragen? Eine Einführung in die Slow Fashion.

Was ist Slow Fashion?

Qualität steht über Quantität – das ist die Quintessenz von Slow Fashion. Diese stellt die Gegenbewegung zur Fast Fashion dar, die uns täglich umgibt. Große Modeketten produzieren wöchentlich neue Kollektionen zu wahrhaft winzigen Preisen. Doch genauso schnell wie die Teile hergestellt wurden, verlieren sie auch wieder an Wert(schätzung).

Kundinnen hingegen, die Slow Fashion konsumieren, investieren bewusst in weniger, dafür qualitativ hochwertige Kleidungsstücke. Sie jagen nicht jedem Trend hinterher sondern geben ihr Geld für zeitlose Stücke aus, die ihrem Stil entsprechen. Sie umgehen somit spontane Fehlkäufe und haben nicht das Gefühl „einen ganzen Schrank voll nichts anzuziehen“ zu haben. Beneidenswert! Doch nicht nur der bewusste Konsum ist entscheidend, auch die nachhaltige Herstellung spielt eine wichtige Rolle. Besonders wird darauf geachtet, einen minimalen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Sprich: den Kundinnen sind nachhaltig produzierte Materialien, eine faire Herstellung und die Langlebigkeit der Mode enorm wichtig.

 

Slow Fashion im Alltag

 

Um seinen Beitrag zur Slow Fashion zu leisten muss man nicht ausschließlich bei nachhaltigen Labels kaufen. Es geht eher um die eigene Einstellung zur Mode und einen bewussteren Konsum. Mit diesen drei Tipps können Sie Slow Fashion ganz unkompliziert in Ihre Shoppingtour integrieren:

1. Qualität statt Quantität

Natürlich ist es reizvoll sich mehrere günstige Teile zu kaufen, als für einen Kaschmir Pullover das ganze Shopping-Budget auszugeben. Doch leider haben viele Kleidungsstücke der bekannten Modeketten nur eine kurze Lebenszeit. Kaufen Sie lieber bewusst hochwertig verarbeitete Kleidung, an der Siegarantiert lange Freude haben werden.

2. Bewusst shoppen

Spontane Einkaufstouren oder Frustshopping sind klassische Situationen, in denen man zu Fehlkäufen neigt. Gehen Sie mit einem klaren Ziel vor Augen in die Läden. Vor der Kaufentscheidung nochmal eine Nacht darüber schlafen, kann auch sehr hilfreich sein. Wenn Ihnen das Teil am nächsten Tag immer noch im Kopf herumschwirrt, können Sie ohne schlechtes Gewissen zuschlagen.

3. Stilsicher

Frauen, die ihren Stil kennen und sich nicht von jedem kurzzeitigen Trend beeinflussen lassen, sind resistenter gegenüber spontanen Fehlkäufen. Ganz unbewusst kaufen sie Teile, die zu ihrer übrigen Garderobe passen und die dem Stil entsprechen – man möchte sich selbst schließlich treu bleiben. Außerdem investieren stilsichere Frauen gerne mal in teurere Lieblingsstücke. Sie wissen eben, dass es zu Ihnen passt.

Wardrobe Detox & Slow Fashion

Jede Frau muss für sich selbst herausfinden, wie und in welchem Maß sie Slow Fashion in ihr Leben integrieren will. Auch Frauen, die Spaß an neuen Trends haben und regelmäßig ihren Kleiderschrank auffrischen, können Slow Fashion unterstützen. Zum Beispiel in dem sie alte Schätze aus ihrem Kleiderschrank second hand weiterverkaufen oder mit Freundinnen tauschen. Das Konzept von Wardrobe Detox basiert auf dem Grundprinzip der Slow Fashion und ermöglicht Kundinnen ihre Schrank-Hüter an neue, glückliche Besitzerinnen weiter zu geben. Somit macht man nicht nur Platz in seinem Kleiderschrank, man geht auch bewusster mit seinen Kleidungsstücken um und weiß sie mehr zu schätzen. Oder wie Designerin Vivienne Westwood sagen würde:

„Buy less, choose well, make it last“.

 

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